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Cohiba


Cohiba ZigarrenCohiba – Eine Zigarre mit Klasse und Stil und Sozialismus

Der Mythos der Cohiba Zigarre

Lange Zeit war es nur einem gestattet, diese Zigarre von besonderer Qualität zu rauchen. Eigens soll sie sogar nur für ihn hergestellt und produziert worden sein. So zumindest die Geschichten, die sich um die Cohiba Zigarre und deren ersten und einzigen Raucher Fidel Castro weben.
Sein Leibwächter Chicho Pérez soll ihm an einem schwülen Sommertag 1963 eine Zigarre seines Freundes und Zigarrenrollers Eudardo Rivera gegeben haben. Aus der Not heraus oder als Freundschaftsdienst wissen wir nicht. Aber diese Zigarre soll den kubanischen Präsidenten so geschmeckt und überzeugt haben, dass er Rivera gleich damit beauftragt haben soll, diese spezielle Zigarre nur für ihn herzustellen. Das ist der Mythos, der sich um die legendären Cohiba Zigarren dreht.

Fidel Castro CohibaSeitdem wird die Zigarre in der kubanischen Hauptstadt produziert. Anfangs aber nicht in Massen und nicht für die Massen. Lange Zeit war es tatsächlich nur einem gestattet in den Genuss der Cohiba zu kommen. Es war Fiedel Castros ganz persönliche Zigarre, die auch nie auf einem Foto oder bei einem öffentlichen auftritt fehlen durfte. Doch ab und an teilte auch Castro seinen kubanischen Rauchgenuss … und zwar in Form eines Staatsgeschenks für Diplomaten und Staatsoberhäupter. Dann wurde die Cohiba übrigens mit einem personalisierten Zigarrenring versehen.
Rivera wurde sogar eine eigene Zigarrenfabrik von Castro gebaut, nur damit sein persönlicher Genuss befriedigt werden konnte. Der Name wurde 5 Jahre nach Gründung des ganzen Unterfangens von Riveras Assistentin in den Raum geworfen und hat sich seitdem als Statusname, -logo und -symbol etabliert. Cohiba ist dabei eigentlich nichts anderes, als der von den Kubanern selbst verwendete Begriff für ‚gerollten Tabak‘.

Erst 1982 hat Castro es gestattet, dass die Zigarre unter den Zigarren auch auf dem freien Markt für jeder Mann und Frau mit dem nötigen Kleingeld zu erwerben ist. Aber auch hier ließ sich Castro etwas besonderes einfallen und zwar ein Ausfuhrverbot für die USA, was übrigens auch heute noch eine gewisse Gültigkeit hat. Die Cohiba ist eben ein Markenzeichen. Ein Markenzeichen Castros, Kubas und der Zeit der Kubakrise.

Sinnbildlicher Genuss

Selbst Nichtraucher kennen sie. Die Cohiba Zigarre. Ein jeder verbindet sie sofort mit Kuba und Castro. Doch nicht nur ihm ist die Bekanntheit der kubanischen Zigarre zu verdanken, sondern auch ihrer Qualität selbst. Diese gründet sich vor allem darin, dass sie ein Vorrecht auf die Erstauslese der Tabakblätter nach Ernte haben. Doch damit nicht genug. Es werden außerdem ausschließlich jene Tabakblätter verwendet, die im besten Tabakanbaugebiet Kubas wachsen und gedeihen. Es ist das Gebiet Vuelta Abajo.

Ebenfalls unterscheiden sich die Kuba-Zigarren in einem wesentlichen Aspekt von allen anderen, auf dem Weltmarkt, erhältlichen Zigarrenmarken: Die Tabakblätter werden, statt zwei Mal, ganze drei Mal fermentiert. Dadurch erhält die Zigarre einen wesentlich weicheren wie homogeneren Geschmack. Viel voller ist ihr Aroma. Viel intensiver. Viel echter.
Außerdem wird jede einzelne Zigarre heute wie damals in Handarbeit gefertigt. Das Bedarf Erfahrung, Geschick und Präzision sowie ein gehöriges Maß an Leidenschaft, Geduld und Fingerfertigkeit. All diese Eigenschaften findet sich in einem unvergleichbaren Zigarrengeschmack wieder. Ein Geschmack der zum Wiedererkennungsmerkmal wird. Eigenschaften, die die Cohiba Zigarren zu einem Statussymbol machen.

Geschmacklich zeichnen sich die Cohiba Zigarren durch ihre Ausgewogenheit aus. Auch ein Kennzeichen das auf die dreimalige Fermentierung zurückzuführen ist. Ausgewogen sind sie im Geschmack, aber doch besonders komplex, vielschichtig und vielfältig. Jede Zigarre hat ein ausgeglichenes Verhältnis aus ansprechender Würze und mildem Nachklang. Genau die Kombination, die man sich von einer Zigarre der besonderen Art, wie es die Cohiba ist, wünscht.

Die Cohiba auf dem Weltmarkt

Castro hat mit seiner (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Strategie, die Zigarre als seine persönliche, nicht für den öffentlichen Markt bestimmte Zigarre, unweigerlich dazu beigetragen, dass sie schon kurz nach der Gründung der Zigarrenfabrik ein exklusives, fast schon luxuriöses Image inne hatte. Ein jeder wollte die Zigarre des kubanischen Herrschers rauchen. Sie versprühte Unerreichbarkeit. Genauso wie Fidel Castro selbst. Da bleibt die Anziehungskraft, die sie auf die Aficionados unserer Welt ausgeübt haben mag, nicht verwunderlich. Auch wenn Castro die Zigarre in den Achtziger Jahren für die Welt frei gab, sein Verbot für die USA machte die Cohiba Zigarre noch um ein vielfaches beliebter und exklusiver. Seitdem ist Cohiba ein Name. Ein Name, mit dem jeder etwas anfangen kann. Statussymbol der Reichen und Unerreichbaren. Eine Zigarre die Ruhm und Unantastbarkeit ausstrahlt.

Der Preis einer Cohiba ist legendär – für eine Zigarre. Er spiegelt die Exklusivität der Marke wieder. Trotzdem finden die kubanischen Zigarren einen unglaublichen Absatz. … außer in den USA, was zum einen mit dem von den USA selbst Anfang der sechziger Jahren ausgehändigte Handelsembargo zurückzuführen ist und zum anderen auch damit zusammen hängt, dass Castro selbst den Export in die Staaten untersagt.
In wie weit das Internet den Weg für die kubanische Zigarre auch in den amerikanischen Raum geändert und geöffnet hat, sei dahin gestellt.
Außerdem vertreibt seit den frühen Achtzigern ein amerikanisches Unternehmen unter dem gleichen Namen Cohiba Zigarren, die aus der Dominikanischen Republik ihren Weg nach Amerika gefunden haben. Gestritten wird natürlich über die Verwendung des Namens.

Eine wie keine und doch soviel Auswahl

Ein jeder, der auch einmal gerne in den klassischen kubanischen Flair und Genuss kommen möchte und auch einmal sich den Luxus einer geschmackvollen Cohiba gönnen möchte, findet hier eine umfangreiche Auswahl der unterschiedlichen Cohiba Zigarren. Sämtliche Serie und Formate kommen natürlich aus der Zigarrenfabrik in Kuba. Geschmack, Qualität und einmalig intensives und volles Aroma sind gewährleistet.

Zu den Klassikern und All-time Favoriten der Cohiba Zigarren zählt die ‚Linea Clasica‘, auch bekannt unter dem Namen Vitola de Galera. Grund dafür ist vor allem, dass diese Linie zwischen 66 und 92 die einzige Serie von Cohiba war. Erst nach 1992 hat Cohiba sein Sortiment erweitert. Die Linea Clasica gilt als die reine, die echte Form der Cohiba Zigarre.

Cohiba Esplendidos

Cohiba Esplendidos

Insgesamt zählt die Reihe sechs unterschiedliche Formate. Der Tabak ist bei allen Formaten gleich, der Unterschied liegt lediglich in Länge und Dicke der jeweiligen Zigarre.
Mit dem 500. Jubiläum der Entdeckung Amerikas im Jahr 1992 hat auch Cohiba seine Produktionspalette erweitert und die ‚Linea 1492‘ in Ehren an Kolumbus auf den Weltmarkt gebracht. Teil der Serie waren die Linien Siglo I bis Siglo VI. Verglichen mit der Cohiba Linea Classico sind die Cohiba Zigarren der Linea 1492 etwas würziger und kräftiger im Geschmack.
2007 wird eine neue Serie ‚Maduro 5‘ der Cohiba Zigarren auf dem Weltmarkt eingeführt. Wie zur Entstehungsgeschichte der Cohiba Zigarren ranken sich auch um diese Cohiba Serie Legenden und Mythen. Das besondere an dieser Cohiba Zigarren Serie sind die speziell fermentierten Deckblätter in dunkelbrauner Farbe. Angeblich sei die Cohiba Maduro 5 Serie ausschließlich für den amerikanischen Markt produziert worden, als eine der Bedingungen zur Aufhebung des seit den Sechziger Jahren aktiven Handelsembargos. Gerücht und Mythos hin oder her, was eindeutig ist, ist die große Nachfrage der Amerika nach den Cohiba Zigarren der Maduro 5 Serie.

Unabhängig mit welcher der Cohiba Zigarren Serien Sie sich den kubanischen Flair von Unantastbarkeit und Geschmack gönnen möchten, hier finden Sie eine umfangreiche Auswahl alle der con Cohiba auf de Weltmarkt erhältlichen Zigarren. Gönnen Sie sich den Luxus wie es Fidel Castro eins getan hat. Mit dem milden, doch würzigen Geschmack einer echten Cohiba aus Kuba.

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